| Sicher schalten und Fehlalarme vermeiden.
Falschalarme sind ärgerlich und unter Umständen kostspielig. Sie entstehen laut einer Statistik zu 90% durch selbst ausgelöste Alarme. Wer ein Objekt betritt, ohne vorher die Meldeanlage unscharf zu schalten, löst einen Alarm aus. Mit einer "Zwangsläufigkeit", d.h. der Betreiber kann erst das gesicherte Objekt betreten wenn vorher eine Unscharfschaltung erfolgte, lassen sich Bedienungsfehler und somit auch Fehlalarme vermeiden.
Eine Scharfschaltung soll nur ausführbar sein, wenn alle Überwachungsmelder sich in einem funktionsfähigen Zustand befinden bzw. alle Türen und Fenster verschlossen sind. Eine Meldeanlage soll nicht nur erkennen das Zugangstüren geschlossen, sondern auch, ob sie zugesperrt sind!
Erfolgt die Unscharfschaltung ohne einer "Zwangsläufigkeit", z.B. durch eine Bedieneinheit, die innerhalb des Sicherungsbereiches montiert ist, muss folglich eine Alarmverzögerung eingestellt werden. Eine unberechtigte Person, die über die vorgesehene Zugangstür in das Objekt eingedrungen ist, löst durch die Alarmverzögerung keinen sofortigen Alarm aus! Auch der Betreiber muss stets daran denken nach dem Zugang seine Meldeanlage sofort unscharf zu schalten, da ansonsten ein Fehlalarm erfolgt.
Bei vielen Funkalarmanlagen erfolgt die Scharf-/Unscharfschaltung mittels eines Funk Handsender. Hier hat der Benutzer nicht immer die Gewissheit, dass nach einer Betätigung des Handsender das System auch scharf bzw. unscharf geschaltet wurde!
Ist es sinnvoll zur Quittierung einer Schärfung ext. Alarmgeber kurz anzusteuern?
Auch hier darf der Betreiber nicht vergessen, vor dem Betreten die Anlage unscharf zu schalten, da ansonsten ein Fehlalarm erfolgt, was zu Ärgernis in der Nachbarschaft führen kann. Es besteht auch die Gefahr, dass durch das ständige Mitführen eine Beschädigung an dem Handsender auftreten kann.
Wird eine Meldeanlage für ein Objekt vorgesehen, ist es empfehlenswert auch auf einen sicheren mechanischen Verschluss der Zugangstür und auf sonstige Schwachstellen zu achten. Es wird z.B. von den Behörden und Verbänden empfohlen, die Haustür mit einem sicheren Profilzylinder und einem Sicherheitsschutzbeschlag mit Kernziehschutz auszustatten. Ein stabiler Zylinderschutz ist somit erforderlich!
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Das IES System. Eine neuartige Intern / Extern Schalteinrichtung.
In einem Sicherheitsschutzsbeschlag mit Kernziehschutz ist ein Schaltsensor integriert. Wird die Türe von außen zugesperrt, kann der Betreiber nach vollständiger Sperrung, durch eine Weiterdrehung um 45° (ausgehend von der Schlüsselabziehposition) seine Meldeanlage Extern scharf schalten. Die erfolgte Scharfschaltung wird durch einen Quittiersummer mitgeteilt. Die Unscharfschaltung erfolgt automatisch mit dem Aufsperren der Tür. Die Bedienung ist so einfach, dass sie von jeder berechtigten Person leicht ausgeführt werden kann.
Wie sicher ist das System? Ist eine Manipulation möglich?
Die Kernschutzscheibe mit dem Öffnungsschlitz für den Schlüssel schaltet bei einer Drehung den Schaltsensor mehrmals. Eine Drehung der Scheibe ist auch ohne Schlüssel möglich! Das System wird aber dadurch nicht EXTERN scharf bzw. unscharf geschalten. Ebenso führt eine Zerstörung des Sensor nicht zu einer Veränderung des momentanen Schärfungsschaltzustandes. Eine Auswertung der Schaltsignale für das EXTERN scharf / unscharf Schalten erfolgt nur, wenn auch ein Sperrsignal vom Verschlussmelder (Riegelschaltkontakt) unmittelbar erfolgt bzw. erfolgte!
Mit einer Taste im Außenbereich kann alternativ eine Schärfung ausgeführt werden. Nach dem Zusperren der Tür wird durch die Betätigung einer Taste das System EXTERN scharf geschalten. Die Unscharfschaltung erfolgt automatisch mit dem Aufsperren der Tür. Die Taste ist nach dem Zusperrvorgang der Tür nur für eine bestimmte Zeit für eine EXTERN Schärfung aktiviert!
Mit dem IES System kann auch eine Meldeanlage benutzerfreundlich INTERN scharf / unscharf geschalten werden. Wurde das System über die integrierte Taste im Melde Modul oder mit einer angeschlossenen externen Taste INTERN scharf geschalten, so wird mit dem Aufsperren der Zugangstür das System unscharf und mit dem Zusperren wieder INTERN scharf geschalten. Dabei ist es unerheblich von welcher Türseite der Sperrvorgang zuerst erfolgt!
Bei dem IES System entsteht durch die Schärfung keine zusätzliche Blockierung der Tür. Auch bei einem Ausfall der Versorgungsspannung ist eine Aufsperrung und Öffnung der Tür durchführbar! Das System kann deshalb auch bei Notausgangstüren eingesetzt werden.
Die bedienerfreundliche und komfortable Schalteinrichtung IES erfüllt die von den Behörden und Verbänden geforderte Zwangsläufigkeit sowohl bei der EXTERN (Abwesenheit) wie auch bei der INTERN (Anwesenheit) Schärfung von Meldeanlagen. Durch entsprechende Einstellung kann das System auch eine eigenständige Gefahrenwarnanlage sein.
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